LUISA BABARRO FERNANDEZ

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Wäre alles so gelaufen wie geplant, hätte Luisa Babarro wohl nie selbst ein Lied geschrieben. Sie wäre nicht Teil von Philipp Poisels Band geworden, hätte nie ihre eigenen Lieder auf dem Cello geschrieben. Wäre alles so gelaufen wie geplant wäre Luisa nach ihrem klassischen Cellostudium Cellistin in einem Orchester geworden und hätte sehr geordnet vor sich hin gelebt- nicht unzufrieden, aber auch nicht ganz glücklich. Es war das ‚Projekt Seerosenteich’ von Philipp Poisel im Jahr 2012, das alles veränderte.

Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit Poisel entstand die Idee selbst Musik zu schreiben und diese mit dem Cello zu begleiten. Mit ihrer 2017 veröffentlichten EP „Luisa Babarro“ präsentierte Luisa sich erstmals als erfindungsreiche Songwriterin, die ganz spielerisch Cello und Gesang miteinander verbindet. Damit begeistert sie seitdem sowohl Liebhaber*innen von deutschsprachigem Pop, als auch Musiker-Kolleg*innen wie zum Beispiel Alin Coen oder Alexa Feser, die Luisa jeweils als Support-Act engagierten.

Mit „Ich bin eine Andere“ veröffentlichte Luisa 2019 ihr Debütalbum auf dem sie alle Facetten ihrer musikalischen Bandbreite vollends zum Ausdruck bringt und damit weiteres Ansehen erlangte.

 

Als gefragte Cellistin im Popbereich durfte Luisa in den vergangenen Jahren mit u. a. Herbert Grönemeyer, Hundreds oder Get Well Soon spielen. Für den Singer-Songwriter Enno Bunger eröffnete Luisa zudem einige seiner Shows und spielte die Streicher für Drangsal, Sam Vance-Law und viele weitere ein.

 

Am 11. Juni veröffentlicht Luisa ihr neues Werk, die EP „Flüchtige Liebende“. Die insgesamt vier Songs erzählen von einer intensiven aber kurzweiligen Begegnung, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Die damit verwobenen Gefühle vertont Luisa gekonnt mit musikalischer und textlicher Tiefe. Dies wird besonders in dem Song „Die Glut“ deutlich, der die Thematik der flüchtigen Liebe in das Bildnis eines langsam erlöschenden Feuers übersetzt. Beide Personen sind sich des Erlöschens bewusst, aber spielen das Spiel trotzdem bis zum offensichtlichen Ende. Auch „Meine Karten“ und „Was du von meiner Welt wolltest“ erzählen von dem nicht kompatiblen Paar, das los lassen muss.

Dabei schreckt sie nicht davor zurück ihren Texten mehr Raum zu geben. Luisa Babarro scheint kryptischer geworden zu sein, zeigt mehr und gleichzeitig weniger von sich selbst. Rätselhaft aber vielleicht nur in dem Sinn, dass sie genau weiß wie viel sie von sich selbst zeigen möchte und wie viel Spielraum dem Hörer selbst eröffnet sein soll. 

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Die EP „Flüchtige Liebende“ erscheint am 11.Juni über Believe Digital.

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